Vorfahrt für aktive Mobilität in Barneveld

Nach diesem Vorbild hat Ratherr Stefan Ditzen die Forderung von BIKK, ADFC, VCD und Fuss e.V. in Kempen auf den Weg gebracht und beantragt, dies auf dem Bahnradweg umzusetzen.

Dies hat für alle nur Vorteile, auch für den Autoverkehr (Vgl. Fußgängerampel an der Straelener Str., die auch ein Rotzeichen gibt, wenn es keinen Querungsverkehr gibt.)

CM 25.06.2021 - Vorfahrt für Radfahrer ist nicht schwer!

am kommenden Freitag (25.06.2021) findet in Kempen wieder eine Critical Mass (18:00 Uhr ab Buttermarkt) statt. Dieses Mal radeln die TeilnehmerInnen eine Runde, die zeigt, wie einfach Radfahren sicherer und entspannter wird, wenn Radfahrende mehr Vorfahrt im Stadtverkehr bekommen.

Die Fahrraddemo wird auch den Bahnradweg entlangfahren. Die Polizei wird die Querungen absichern, da durch die Umlaufsperren (von Insidern „Drängelgitter“ genannt und früher einmal gebaut, um Mofa-Fahrer fernzuhalten) immer ein Rückstau auf die Straße entsteht. Das ist einfach nur gefähr-lich. Als Sofortmaßnahme sollte mindestens durch Entfernung einer Sperre auf der Einfahrtseite eine schnelle Zufahrt zum Radweg gewährleistet werden. Ratsherr Stefan Ditzen hat mit Unterstützung der hauptsächlich Fuß- und Radverkehr fördernden Mobilitätsverbände (ADFC, VCD und Fuss e.V.) den Antrag an die Stadt Kempen gestellt, dass der Verkehr auf dem Bahnradweg (derzeit eher ein Hindernisparcours) auf seiner gesamten Länge Vorfahrt nach Niederländischem Standard bekommt. Mit wenigen preiswerten Maßnahmen könnte Kempen so einen großen Schritt hin zum Leuchtturm für aktive Mobilität machen. Einschränkungen für den Autoverkehr wären nur marginal.
Dass dies einfach möglich ist und zu keinen Staus führt, kann jede/r am Zebrastreifen in Höhe des Penny-Markts in der Vorster Straße sehen. Leider werden hier die Radfahrer noch gezwungen, abzusteigen und ihr Rad als „Fußgänger“ bevorrechtigt über die Straße zu führen. Dies ist unbequem für Radfahrer und längere Wartezeiten der Autofahrer sind die Folge.

Am Freitag steht auch St. Hubert wieder auf dem Plan, denn auch hier gibt es deutlichen Verbesserungsbedarf. So ist z.B. die Querung des Industriering Ost viel zu gefährlich. Kein Weg darf so beschaffen sein, dass Kinder nicht aktiv mobil zur Schule kommen. Die Stadtverwaltung hat dort versucht, mit roter Farbe angeblich eine Verbesserung zu erreichen. Diese Malerei wird unter aktiven Radfahrern Angstweiche genannt, da sie hier hier von rechts und links von Autofahrern umgeben werden.

Im Rahmen der – natürlich unter Corona-Schutzbedingungen – durchgeführten Rundfahrt, aber auch schon während der um 17 Uhr beginnenden Mahnwache von Fridays for Future am Buttermarkt gibt es ausreichend Möglichkeiten, sich mit Aktiven von ADFC, VCD und Fuss e.V. auszutauschen.

CM 28.05.2021 - Querungen ohne Polizeihilfe

Diesmal wiederholen wir die Route vom April ohne Polizeiunterstützung um deutlich zu machen, dass viele Querungen ohne Polizeieinhilfe ein echtes Problem darstellen. 

 

Also: rauf aufs Rad mit Kind und Kegel, Nachbarn, Freundinnen und allen, die sich für entspannten und sicheren Radverkehr in Kempen engagieren.

Am Buttermarkt traf man sich um 18 Uhr traditionell zur gemeinsamen Rundfahrt (in Corona-Zeiten natürlich mit Mundschutz und gebührendem Abstand).

Stau an Drängelgitter

Stau an Drängelgitter

CM 30.04.2021 - Querungen

Auch im dritten Jahr der Kempener CM ist das Thema aktuell. Zwar gibt es inzwischen ein vom Rat der Stadt beschlossenes neues Radverkehrskonzept, aber in der Lebenswirklichkeit der Radler hat sich noch nichts seitdem verändert. Deshalb werden – wie jeden letzten Freitag im Monat – auch morgen, 30.04.2021, wieder engagierte Alltags- und FreizeitfahrerInnen unterwegs sein, um deutlich zu machen, dass jetzt endlich mal auf die Tube gedrückt werden muss. Nach dem sehr mäßigen Abschneiden im Fahrradklimatest des ADFC verliert Kempen sonst vielleicht auch noch seine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft der Fußgänger- und Fahrradfreundlichen Städte und Gemeinden in NRW.

Diesmal stehen die seit Jahren rechtswidrig als benutzugspflichtig deklarierten Bordsteinradwege und die Querungen, auf denen fortschrittliche RadlerInnen Vorfahrt für den Radverkehr fordern, im Fokus.

Also: rauf aufs Rad mit Kind und Kegel, Nachbarn, Freundinnen und allen, die sich für entspannten und sicheren Radverkehr in Kempen engagieren.

Am Buttermarkt traf man sich nach der um 17 Uhr beginnenden Mahnwache von Fridays for Future anlässlich 35 Jahre Atomkatastrophen in Tschernobyl und 10 Jahre Fukushima um 18 Uhr traditionell zur gemeinsamen Rundfahrt (in Corona-Zeiten natürlich mit Mundschutz und gebührendem Abstand).

CM 26.03.2021 - Baustellen

Radfahrer werden bei Baustellen regelmäßig vergessen. Wir schauen uns dieses Mal die Baustellenführung an.

CM 26.03.2021 - Fahrradstadt

Damit es voran geht auf dem Weg zur Fahrradstadt

Critical Mass für sicheres und entspanntes Radfahren in Kempen wieder gestartet

Im Dezember und Januar haben die Aktiven RadfahrerInnen, die sich regelmäßig am letzten Freitag im Monat mit einer Critical Mass für sicheres Radfahren in Kempen engagieren, eine Pause eingelegt. Bei nicht mehr so winterlichen Temperaturen und inzwischen auch  hellen Abendstunden wollten sie am vergangenen Freitag (26.02.2021) mit ihrer Rundfahrt wieder zeigen, wie wichtig es ist, die Rahmenbedingungen für sicheres und entspanntes Radfahren in Kempen zügig und entschlossen zu verbessern.

 

Demnächst muss Kempen sich wieder um eine Verlängerung der Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft der fußgänger- und fahrradfreundlichen Städte und Gemeinden bewerben. Die TeilnehmerInnen der Critical Mass sind sich sicher, dass diesmal kleine, eher symbolische, Verbesserungen nicht reichen werden. Deshalb wollen sie die Verwaltung darin unterstützen, mit zügigen Schritten das lange beschlossene Radverkehrskonzept beherzt umzusetzen. „Straßenmalereien“ ohne Rechtsgrundlagen, wie bei der Überquerung des Industrierings-Ost, aber auch unsinnige Vorschläge für die Anbindung an die Radschnellverbindung Venlo – Krefeld oder die kostenintensive „Aufweitung“ von völlig überflüssigen Drängelgittern führen nach Ansicht der Teilnehmer der CM nicht weiter, sondern fördern nur den Frust der AlltagspraktikerInnen.

 

Besonders gefreut haben sich die Radfahrenden, dass sich die erst kürzlich eingestellte Mobilitätsmanagerin der Stadt, Anne Koller, selbst ein Bild von den Vorzügen und Mängeln des Kempener Radverkehrsnetzes machen wollte und sich dafür den TeilnehmerInnen anschloss.

Mit sicheren coronakonformen Abständen und wirksamem Mund-Nasen-Schutz versehen, fuhren die CM-TeilnehmerInnen deshalb spontan eine ca. einstündige repräsentative Runde kreuz und quer durch die Stadtteile Alt-Kempen und St. Hubert. Dabei inspizierten sie unter anderem den nicht nur bei Schülern beliebten Verbindungsweg über Schauteshütte nach St. Hubert und kehrten über den im Radverkehrsgutachten als unzureichend bezeichneten Radweg entlang der Kempener Landstraße nach Alt-Kempen zurück.

 

Ihr Motto auch diesmal: Rauf auf´s Rad und mit Elan und guten Mutes und auch Spass wieder unterwegs durch unser schönes Kempen, damit es voran geht auf dem Weg zur Fahrradstadt!